DOKI

Doki, ein weiteres Video auf meinem YouTube Kanal

Doki oder auch „lenken der Energie“, ist eine der Ki-Übungen im Ki-Karate (beschrieben im Buch „Ki-Karate.Übungen“, Seite 117-127).

Doki lehrt dich, mit den Energien umzugehen, die auf dich zukommen und mit denen, die aus dir herauskommen. Ganz gleich ob sie physischer oder nicht physischer Natur sind, letzteres nenne ich gerne „Wellen“. Auch die Beweglichkeit deines Körpers wird durch diese Übungen erhöht.

Es gibt eine Vielzahl an Doki Übungen. In meinem neuen Video auf meinem YouTube Kanal zeige und beschreibe ich einige der Doki Übungen. Mein Trainingspartner ist Marc Sigle von Bushido Esslingen. Marc macht American Kenpo Karate und bereichert seinen Unterricht mit den Ki-Übungen.

Ki-Karate ist eben eine Übungsmethode, Stiloffen ohne Limits.


Doki or „directing the energy“ is one of the Ki-Exercises in Ki-Karate (described in the book „Ki-Karate.Exercises“, page 117-127).

Doki teaches you to deal with the energies that come to you and those who come out of you. No matter if they are physical or not physical, the latter I like to call „waves“. Also, the mobility of your body is increased by these exercises.

There are a lot of Doki exercises. In my new video on my YouTube channel I show and describe some of the Doki exercises. My training partner is Marc Sigle of Bushido Esslingen. Marc does American Kenpo Karate and enriches his lessons with Ki-Exercises.

Ki-Karate is an exercise method, style open without limits.

100.000 und ein neues Video

Es ist nun über ein Jahr her, dass ich mein Video „Yoko Geri-Mobility Training, auf meinem YouTube Kanal veröffentlicht habe. Voller Freude sehe ich die wachsende Zahl an Klicks, jetzt sind es schon fast 100.000 und die über tausend likes und viele Kommentare dazu, in welchen mir die Zuschauer ihre Begeisterung für das Video zukommen lassen.

Nun habe ich ein neues Video zu dem Thema Mobility gedreht und auf meinem Kanal veröffentlicht. In meinem neuen Video geht es um den Ushiro Geri und ich bin jetzt schon gespannt wie es bei den Zuschauern angekommt.


It’s been more than a year since I posted my video „Yoko Geri-Mobility Training“ on my YouTube channel. I am delighted to see the growing number of clicks, now there are almost 100,000 and the more than a thousand likes and many comments in which the audience send me their enthusiasm for the video.

Now I’ve shot a new Mobility video and posted it on my channel. My new video is about the Ushiro Geri and I’m already curious how the audience response will be.


Ein intensives Bewegungsstudium

(english version, please scroll down)

Die Übungsmethode Ki-Karate ist ein intensives Studium von äußeren und inneren Bewegungen unseres Körpers und Geistes. Auch wenn man daraus schließen möchte, dass es sich rein um langsame, meditative Bewegungsübungen handelt, ist es in der Praxis anders. Denn im Ki-Karate üben wir auch die praktische Umsetzung in eine Kampftechnik. Die wenn sie effizient ausgeführt wird, kaum im Auge des Betrachters nachvollziehbar ist.

Mit speziellen Ki-Übungen, werden Bewegungsabläufe in einem individuellen Tempo ausgeführt, welches dem Übenden die Möglichkeit gibt, seine Bewegung mit der größtmöglichen Aufmerksamkeit und mit allen Sinnen zu verfolgen.

Eine Großzahl an Loslass-Übungen ermöglicht dem Praktizierenden angespannte Körperpartien zu entspannen, um Bewegungs- und Energiefreiheit zu erlangen. Mit diesem Hintergrund des losgelöst Seins, kann dann eine sehr schnelle, effiziente Kampftechnik und selbstsichere Haltung entstehen.

Durch die Aufschlüsselung von Bewegungen bekommt der Übende ein tieferes Verständnis für seinen Körper und Geist. Eine tragende Rolle bei den Ausführungen der Ki-Übungen spielt die Zeit die wir für sie einräumen. Das mag nach außen hin den Einschein erwecken, Ki-Karate wäre eine rein meditative Übungsform. Doch für das was man sich zu Beginn genügend Zeit nimmt, trägt am Ende die besten Früchte. Was heißen soll, dass es lohnend ist, bei den Ki-Übungen sich die entsprechende Zeit zu geben. Letztendlich ist der Lohn für die Geduld, effiziente Karatebewegungen ausführen zu können.

An intensive study of movement

The Ki-Karate exercise method is an intensive study of the external and internal movements of our body and mind. Even if you want to conclude that these are just slow, meditative exercises, it is different in practice. Because in Ki-Karate, we also practice in a combat technique. Which, when executed efficiently, is hardly comprehensible in the eye of the beholder.

With special Ki-Exercises, movements are performed at an individual pace, which gives the practitioner the opportunity to follow his movement with the utmost attention and with all the senses.

A large number of free-motion exercises allow the practitioner to relax tense body parts to gain freedom of movement and energy. With this background of being detached, a very fast, efficient fighting technique and self-assured attitude can emerge.

Through the breakdown of movements, the practitioner gets a deeper understanding of his body and mind. A key role in the execution of the Ki-Exercises is the time we give them. This may give the impression that Ki-Karate is a purely meditative form of exercise. But for what you take enough time at the beginning, bears the best fruits in the end. Which means that it is rewarding to give yourself the appropriate time with the Ki-Exercises. Ultimately, the reward for the patience is, to be able to perform efficient karate movements.

Aufmerksamkeit

Heute möchte ich euch etwas über Aufmerksamkeit erzählen und wie die Aufmerksamkeit, das Ki und die Bewegungen im Karate zusammenhängen.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit, auf einen bestimmten Punkt im Körper richten, sagen wir z.B. auf das Handgelenk, dann fließt unsere ganze Energie, unser Ki, in diese Stelle hinein. Die Stelle wird mehr durchblutet, es finden mehr Prozesse dort statt und das ist was unsere Aufmerksamkeit für uns dort leistet, wenn wir sie auf einen Punkt hin fokussieren.

Wir können es auch für eine Bewegung machen, nur ist es dem Geist bzw. dem Verstand nicht möglich, die Aufmerksamkeit auf alles zu richten. Es kann nur einen bestimmten Teil aufmerksam verfolgen. Wenn ich z.b. einen Mae Geri mache, dann kann ich nur auf einen Teil der Bewegung meine Konzentration richten, dass andere läuft automatisch mit.

In den Ki-Übungen, durch ihre langsame und detaillierte Ausführung, kann ich  jeden Teil einer Bewegung einzeln und aufmerksam verfolgen. Ich gehe mit meinem Geist/Verstand wie ein Scanner durch meinen Körper hindurch. Wenn ich das mache passiert was großartiges. Dadurch das an den fokussierten Stellen die Durchblutung verstärkt wird und auch andere Prozesse stattfinden, können sich dort Verspannungen und Blockaden lösen. Das ist ein großer Vorteil bei den Ki-Übungen, wo ich mir dafür Zeit lassen kann.

Der Vorteil für meine Karate Technik in Folge ist, dass ich meine Körperteile sehr aufmerksam trainieren kann und sie optimal vorbereite. Gelenke, Muskeln, Sehnen werden wunderbar für eine dynamische, schnelle und starke Technik vorbereitet. Dadurch kann das Verletzungsrisiko immens gesenkt werden.

Wenn ich dann im Karate Training die Techniken übe, kann ich sie in Abschnitten üben, für diese Methode gibt es für und wieder. Wenn ich aber meine Ki-Übungen vorab praktiziert habe, ist schon eine Menge Vorarbeit geleistet worden, somit kann ich eine Technik wie z.B. Mae Geri oder Oi-Zuki, im Ganzen ausführen, da nur noch das Bein oder der Arm in eine bestimmte Richtung geleitet bzw. gestreckt werden muss.

Deswegen sind die Ki-Übungen aus dem Ki-Karate eine Vorbereitung für die Karate Technik im Anschluss und alles was darauf folgt.

Wenn ich dann beim Ausführen von Karate Techniken bin, verhält es sich anders mit der Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu fokussieren wäre zum Nachteil, denn dadurch binde ich meinen Geist/Verstand an diesen Punkt und verliere die Aufmerksamkeit für den Rest.

Eine Frage die viele Karateka beschäftigt und wenn man danach sucht geht man in den Bereich des Spirituellen. Wenn man z.B. im Zen sagt, dass man den Geist leeren soll heißt das, dass man die Gedanken wie in einem Film vorbei ziehen lassen soll. Gedanken gibt es sowieso aber wenn ich meine Aufmerksamkeit auf diese Gedanken richte, dann fängt sich mein Geist dort ein und ich bin blockiert für den Rest des Prozesses. Demnach, für eine Karate Technik sollte ich meine Aufmerksamkeit auch nicht auf einen Punkt richten.

Wie mache ich das? Ich versuche meine Aufmerksamkeit auf meinen inneren Körper zu richten. Wenn ich das tue, was auch Übung erfordert, z.B. durch Meditation, schaffe ich es diese Art der Aufmerksamkeit, die sich einfach ausbreitet, zur Verfügung zu haben und mich im Ganzen wahrzunehmen. Nicht als Faust, Fuß, Kopf, sondern als Ganzes.

Im Ki-Karate praktizieren wir das auch, mit bestimmten Meditations Methoden. Wichtig ist, dass sich diese Meditations Methode nach innen richtet und nicht nach etwas was aussen ist, wie z.B. Musik oder ein Gegenstand.

Meditation die sich nach innen richtet, wie z.B. die Zen-Meditation oder auch andere Meditationen, sind gute Meditationen, gute Praktiken um unseren inneren Körper wahrnehmen zu können. Das hilf uns im Karate und in jeder anderen Kampfkunst auch.

Podcast version

Attention

Today I want to tell you something about attention and how the attention, the ki and the movements in karate are related.

If we direct our attention to a certain point in the body, say e.g. on the wrist, then all our energy, our ki, flows into this place. The place gets more blood, there are more processes going on there and that’s what our attention is doing there for us if we focus on one point.

We can do it for a movement as well, but it is not possible for the mind to pay attention to everything. It can only follow a certain part closely. If I e.g. do a Mae Geri, then I can focus only on one part of the movement, that others automatically follow.

In the ki exercises, through their slow and detailed execution, I can follow each part of a movement individually and attentively. I go through my body like a scanner with my mind. When I do that, something great happens. The fact that the blood circulation is strengthened at the focused areas and that other processes take place can relieve tension and blockages there. This is a big advantage in the ki exercises, where I can take my time.

The advantage for my karate technique in a row is that I can train my body parts very carefully and prepare them optimally. Joints, muscles, tendons are wonderfully prepared for a dynamic, fast and strong technique. As a result, the risk of injury can be reduced immensely.

If I then practice the techniques in karate training, I can practice them in sections, for this method there are different opinions. However, if I have practiced my ki exercises in advance, a lot of preliminary work has been done, so I can perform a technique such as Mae Geri or Oi-Zuki, as a whole, since only the leg or the arm in a certain direction must be passed or stretched.

That’s why the ki exercises are a preparation for the karate technique and everything that follows.

When I’m practicing karate techniques, the attention becomes different in a way. Focusing attention on one point would be detrimental, because it binds my mind to this point and loses attention to the rest.

A question that occupies many karateka and if you look for it you go into the realm of the spiritual. If you look e.g. at Zen, it says that to empty the mind means to let the thoughts pass by like in a movie. Thoughts are there anyway, but if I turn my attention to those thoughts, then my mind catches in there and I’m blocked for the rest of the process. So, for a karate technique, I should not focus my attention on one thing.

How do I do that? I try to focus my attention on my inner body. If I do that, which also requires exercise, e.g. through meditation, I manage to have that kind of attention that simply spreads, and to perceive myself as a whole. Not as a fist, foot, head, but as a whole.

In ki-karate we also practice that, with certain meditation methods. Importantly, this meditation method are going inward and not external to something such as Music or an external object.

Meditation directed inwards, such as Zen meditation or other meditations are good meditations, good practices to perceive our inner body. Help us in karate and any other martial arts as well.